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Montag, 20. Juli 2009

Mostviertler Birnen klauben

Obstklauben zahlt sich für bäuerliche Betriebe aus!

Eine ertragreiche Ernte und ein erwartetes hohes Preisniveau machen das Obstklauben im Mostviertel wieder lukrativ. Regions- und Landwirtschaftsvertreter sehen im heurigen Jahr eine gute Chance für die Mostviertler Birnbäume. Vorteil: Wenn man mit dem Obstbaum wieder etwas verdienen kann, dann bleiben die Mostbirnbäume erhalten. Dies ist sowohl
Landwirten als auch Regionalentwicklern und Tourismusvertretern ein großes Anliegen.

Wa kann das Obstklauben erleichtern?

  • Maschinenringe bieten Obstklaubmaschinen an.
  • Übernahmestellen, so dass die Baumbesitzer ohne weite Transportwege jeweils frisch anliefern können.
  • Vereine suchen, die das Fallobst aufklauben und den Reinerlös für einen gemeinnützigen Vereinszweck verwenden
  • Prämie für gute neue Projekte

Dienstag, 30. Dezember 2008

Mostviertler Birnmost

Eine der Genussregionen von 2005. Nach Zeiten, in denen der Most völlig aus der Mode geriet, erlebt er heute dank der Innovationsfreude und des Qualitätsbewusstseins der Mostviertler eine Renaissance. Most hat als perfekter Begleiter Eingang in die gehobene Küche gefunden und wird in Degustationen geachtet und klassifiziert.Wie ein riesiger Garten präsentiert sich zur Zeit der Birnbaumblüte Ende April - Anfang Mai jener Teil des niederösterreichischen Mostviertels, in dem sich die Menschen ganz und gar der Verarbeitung der regionaltypischen Mostbirne verschrieben haben. Im größten geschlossenen Obstbaumgebiet Europas wachsen, begünstigt vom milden Klima südlich der Donau, auf einigen hunderttausend Bäumen die edlen Früchte. Durch dieses Land schlängelt sich die 200 km lange Moststraße mit seiner Gastronomie, seinen heurigen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben und Urlaub am Bauernhof- Betrieben, wo es vielerorts auch den Most zu verkosten gibt.
Austria

Montag, 10. März 2008

Traditionelle Mostwallfahrt zur Stiftskirche in Seitenstetten

Neuer Most-Jahrgang wird am 11. März gesegnet

Zum mittlerweile fünften Mal findet am Dienstag, 11. März, die Mostwallfahrt statt. Treffpunkt ist um 17 Uhr bei der kleinen Kirche St. Veit in Seitenstetten, danach folgt ein Fußmarsch über den Dachsbachgraben zur Stiftskirche. Im Stiftshof wird der Einzug von Fanfarenbläsern begleitet. Um 18 Uhr wird ein Gottesdienst mit der Segnung des Most-Jahrgangs gefeiert. Der neue "Baronmost" wird stellvertretend für den gesamten Most des Jahrgangs 2007 gesegnet. Danach laden die "Mostbarone" in den Heurigen der Familie Pfeiffer bei Seitenstetten, zum Verkosten des neuen Mostes. Dabei wird "Mostbaron" Hans Hochholzer für das kommende Jahr als "Primus der Mostbarone" angelobt.

Die "Mostbarone" möchten jedes Jahr eine andere Kirche des Mostviertels zum Bitt- und Dankgottesdienst aufsuchen: Im ersten Jahr stand die Aigen-Kirche in Euratsfeld am Programm, dann die Pfarrkirche in Zeillern, 2006 die barocke Schlosskapelle im Schloss Salaberg bei Haag und letztes Jahr die Stiftskirche in Ardagger.