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Freitag, 19. Oktober 2007

Weitere Gütesiegel für zwei Alpenvereinshütten

Schöne Auszeichnung für Wasser- und Energiesparen sowie Abfallvermeidung und -entsorgung

Vorbildlich bewirtschaftete Schutzhütten werden vom Alpenverein mit dem Umweltgütesiegel ausgezeichnet. Heuer sind dafür die Lizumer Hütte und das Otto-Kandler-Haus nominiert.

Das Umweltgütesiegel für Schutzhütten erfordert die Erfüllung strenger Umweltauflagen, die von einer Jury gewissenhaft geprüft werden. Zu diesen Kriterien zählen Energiesparmaßnahmen, der Einsatz umweltfreundlicher Energieträger, wassersparende Maßnahmen, Abfallvermeidung und -entsorgung sowie eine saubere Hüttenumgebung.

Sektionen Hall und St. Pölten

Diese strengen Auflagen wurden heuer von zwei weiteren Hütten erfüllt. Auf der Jahreshauptversammlung des Alpenvereins am Wochenende in Bad Hofgastein erhalten das Umweltgütesiegel die Sektion Hall für die Lizumer Hütte Hütte (2.019 m - Tuxer Alpen/Pächter Josef Partl) und die Sektion St. Pölten für das Otto-Kandler-Haus (1.195 m - Türnitzer Alpen/Pächter Johannes Jansch).

29 ausgezeichnete Hütten seit 1994

Bisher wurde 29 österreichischen Schutzhütten das Umweltgütesiegel verliehen. Das Otto-Kandler-Haus ist die erste niederösterreichische Hütte mit einer solchen Auszeichnung. Die Kriterien sowie die Fakten zu allen Hütten sind in der Broschüre "Hütten mit Umweltgütesiegel" nachzulesen. Sie ist gratis beim Alpenverein erhältlich oder kann unter www.alpenverein.at/portal/Huetten/Standards/Huetten_mit_Umwelt guetesiegel.pdf heruntergeladen werden.

Der Alpenverein ist mit 330.000 Mitgliedern der größte Bergsportverein Österreichs und hinter dem Deutschen Alpenverein der zweitgrößte Alpinverband weltweit:

- 22.000 Mitarbeiter und Funktionäre;
- 1,3 Millionen ehrenamtlichen Arbeitsstunden pro Jahr;
- 16.000 Veranstaltungen österreichweit in 196 Sektionen;
- 241 Schutzhütten, 14.000 Schlafplätze;
- jährlich 1 Million Besucher, größter Beherbergungsbetrieb
Österreich;
- Betreuung von 40.000 km Wanderwegen.

Damit leistet der Alpenverein einen wesentlichen Teil zum Sommer- und Alpintourismus, aus dem die Tourismuswirtschaft immerhin jährlich 1 Mrd. Euro lukriert.

Montag, 24. September 2007

Mobilitätspreis für Waidhofen an der Ybbs

Radverkehr auf der Kurzstrecke verdoppeln
Waidhofen an der Ybbs hat mit seinem Nahverkehrsverbund "Stadt und Land, Hand in Hand" den Mobilitätspreis 2007 vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) und dem Land Niederösterreich gewonnen. Bei dem Projekt wurde ein öffentliches Verkehrsnetzwerk entwickelt, City-Bus, Ybbstalbahn und Postbus sind mit einem Ticket benutzbar. Dieses neue Angebot wurde von der Bevölkerung sehr gut angenommen, jeweils rund 35.000 Personen waren im letzten Jahr sowohl mit dem Citybus als auch mit der Ybbstalbahn im Verbund unterwegs. Ergänzend dazu wurde von der Stadt auch das Geh- und Radwegenetz ausgebaut.
sport.oan.at
"Wir wollen in Niederösterreich den Radverkehr auf der Kurzstrecke verdoppeln", sagte Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank bei der Überreichung des Mobilitätspreises. Außerdem gehe es darum, dass das Fahrrad miteingeplant werde. Etwa dass Fahrrad-Abstellräume in Wohnhäusern künftig so geplant werden, dass die Räder nicht erst geschultert und über Stiegen getragen werden müssen, um sie im Nahverkehr zu nutzen.

Im Rahmen der Preisverleihung wurde vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) auch eine aktuelle Studie präsentiert, wonach Bau- und Verkehrsflächen in Niederösterreich mittlerweile 1.269 Quadratkilometer verbrauchen. Angesichts dieser Entwicklung verlangen die Experten das Forcieren von Wohnbauten in der Nähe öffentlicher Verkehrsverbindungen oder entsprechender Nahversorger, die nur wenig motorisierten Individualverkehr notwendig machen.

Nähere Informationen: www.radland.at, www.vcoe.at.

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