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Sonntag, 4. Oktober 2009

Land und Leute in der Landwirtschaft

"Land und Leute" am 10. Oktober in ORF 2

*"Land und Leute-Favorit 2009"- Runde II.
Die Publikumswahl zum "Land und Leute-Favorit 2009" geht weiter.
Diesmal stehen die "Kuh for you Bauern" aus Au im Bregenzerwald und
ein Schnecken-Züchter aus Wien zur Wahl. Bei ersteren kann man Kühe
mieten, beim zweiten Kandidaten stehen Weinbergschnecken im
Mitrtelpunkt.

*Traktor sicher nützen.
Die meisten Unfälle in der Landwirtschaft könnten vermieden werden,
sagen Experten, würden die Sicherheitsvorschriften für
landwirtschaftliche Geräte eingehalten. Das gilt gerade auch für den
Traktor. Denn trotz aller technischen Weiterentwicklungen: Das Maß
aller Dinge bleibt doch der Mensch.

*Murbodner Rind wiederentdeckt.
Sie waren fast ganz aus unserem Landschaftsbild verschwunden, die
semmelblond bis fuchsrot gefärbten Murbodner Rinder. Sie gelten zwar
nach wie vor als "hoch gefährdet", doch nimmt ihre Population weiter
zu. Grund dafür ist die Wiederentdeckung der hervorragenden
Eigenschaften und die besondere Fleischqualität dieses
österreichischen Bergrindes.

*Stress in der Landwirtschaft.
Es gibt kaum eine Berufsgruppe, die nicht stressbelastet wäre. Dass
davon - nun wissenschaftlich nachgewiesen - auch die Landwirtschaft
betroffen ist, entspricht freilich nicht unbedingt dem Bild vom
bäuerlichen Leben. Den Betroffenen werden nun Möglichkeiten
angeboten, den Umgang mit Stress zu erlernen.

*Wein aus Niederösterreich.
Niederösterreich ist mit rund 30.500 Hektar Fläche Österreichs
größtes Qualitätsweinbaugebiet - mit einer großen Bandbreite an
Rebsorten. Unter der Herkunftsbezeichnung Niederösterreich finden
sich frische Weißweine ebenso wie fruchtige Rotweine und sogar
Süßweinspezialitäten.

Samstag, 29. März 2008

Mostviertel: Programm des Viertelfestival NÖ präsentiert

Gewährleistet "kulturelle Nahversorgung"

Niederösterreich sei nicht nur ein Land mit vielfältigen Natur- und Kulturlandschaften, sondern auch ein Beispiel dafür, auf welch unterschiedliche Weise regionales Kunst- und Kulturgeschehen im ländlichen Raum wirken kann, betonte Landesrätin Dr. Petra Bohuslav heute, 26. März, bei der Präsentation des Programms für das Viertelfestival NÖ, das heuer im Mostviertel vom 9. Mai bis 14. September unter dem Motto "Spiel:Räume" stattfindet.

Auf dem Programm stehen 89 Kunst- und Kulturprojekte, deren Bandbreite vom kulinarisch-literarischen Projekt "Gerichte mit Geschichte" über das künstlerische Gen-Forschungsprojekt "Gepardzebras" bis hin zum Gesellschaftsspiel "Du nix ärgern" reicht. Zusätzlich zu den regionalen Teilnehmern steuern auch national und international agierende Künstler Beiträge zum Viertelfestival bei. Unter ihnen sind der Multi-Instrumentalist und bildende Künstler Christian Muthspiel, Schriftsteller Franzobel, DJan electric indigo oder Radikalperformer Didi Bruckmayr. Rund ein Drittel der Projekte sind Jugend- und Schulprojekte.

Für Bohuslav zeigt das Viertelfestival NÖ, dass sich eine regionale Kulturszene auch außerhalb von Metropolen etablieren kann. Menschen, die in ihrem direkten Lebensumfeld künstlerische Aktionen setzen, die sich aktiv mit den eigenen Lebensumständen auseinandersetzen, würden das kulturelle Potenzial im ländlichen Raum bilden. Die Leistungsfähigkeit und kreative Originalität der heimischen Künstler sei die Basis, welche die "kulturelle Nahversorgung" für Hunderttausende Landsleute gewährleiste. Neben dem kulturellen Aspekt verfolge dieses Festival auch eine ganz gezielte regionalpolitische Philosophie, um im gesamten Mostviertel nachhaltige Impulse auszulösen, die Wertschöpfung zu steigern und für eine nachhaltige touristische Belebung zu sorgen, so Bohuslav.
Jeder Euro, den das Land in die Kultur investiere, erziele eine drei- bis vierfache Wertschöpfung. Dazu würden im Kulturbereich bzw. in den vor- und nachgelagerten Bereichen Tausende Arbeitsplätze gesichert.

Montag, 10. März 2008

Traditionelle Mostwallfahrt zur Stiftskirche in Seitenstetten

Neuer Most-Jahrgang wird am 11. März gesegnet

Zum mittlerweile fünften Mal findet am Dienstag, 11. März, die Mostwallfahrt statt. Treffpunkt ist um 17 Uhr bei der kleinen Kirche St. Veit in Seitenstetten, danach folgt ein Fußmarsch über den Dachsbachgraben zur Stiftskirche. Im Stiftshof wird der Einzug von Fanfarenbläsern begleitet. Um 18 Uhr wird ein Gottesdienst mit der Segnung des Most-Jahrgangs gefeiert. Der neue "Baronmost" wird stellvertretend für den gesamten Most des Jahrgangs 2007 gesegnet. Danach laden die "Mostbarone" in den Heurigen der Familie Pfeiffer bei Seitenstetten, zum Verkosten des neuen Mostes. Dabei wird "Mostbaron" Hans Hochholzer für das kommende Jahr als "Primus der Mostbarone" angelobt.

Die "Mostbarone" möchten jedes Jahr eine andere Kirche des Mostviertels zum Bitt- und Dankgottesdienst aufsuchen: Im ersten Jahr stand die Aigen-Kirche in Euratsfeld am Programm, dann die Pfarrkirche in Zeillern, 2006 die barocke Schlosskapelle im Schloss Salaberg bei Haag und letztes Jahr die Stiftskirche in Ardagger.

Mittwoch, 2. Januar 2008

Jahresbilanz der Regionalförderung in Niederösterreich

"2007 hat das Land Niederösterreich 68 Projekte im Rahmen der ecoplus Regionalförderung unterstützt. Investitionen von über 72 Millionen Euro wurden dadurch ausgelöst", freut sich Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann über ein erfolgreiches Jahr für Niederösterreichs Regionalförderung. "Regionale Stärken wurden forciert, der Tourismus weiter angekurbelt und neue Arbeitsplätze geschaffen. Im Jahr 2007 wurden rund 1.000 Arbeitsplätze durch Förderprojekte geschaffen bzw. gesichert."
Gefördert werden Projekte, die in den Regionen entstehen, die regionale Ressourcen nutzen, innovativ und qualitätsvoll sind und einen Beitrag zur Entwicklung der Region leisten. Entsprechend den Schwerpunktthemen der niederösterreichischen Wirtschafts- und Regionalpolitik, handelt es sich dabei um thematisch unterschiedlichste Impulsprojekte in den Bereichen Tourismus, Kultur und Technologie.

Top-Projekte des Jahres 2007 sind beispielsweise die Erweiterung der "Whiskyerlebniswelt" in Roggenreith, die Attraktivierung des Römischen Zentrums in Mautern, der Zusammenschluss von 24 Gärten zur "Gartenplattform", die neue Schaugartenanlage der Therme Laa, die Kletterhalle in Weinburg im Pielachtal, die Revitalisierung des Pflanzen-Schatzhauses von Prinz Eugen auf Schloss Hof, der Ausbau des Kameltheaters Kernhof oder der Ausbau der Karl Beck Sportschule Lindabrunn.

Die umfangreichen Verbesserungsmaßnahmen sowohl des Angebotes im Beherbergungsbereich als auch im Infrastrukturbereich sind nicht nur wichtig für den laufenden Betrieb, sondern auch im Hinblick auf die bevorstehende Fußball-EM. Dazu kommen zahlreiche radtouristische Projekte, die Aufschließung von Betriebsgebieten, der Ausbau der Messe Wieselburg sowie die Errichtung eines neuen Technologiezentrums in Wieselburg-Land.
Die Bedeutung der Regionen hat im vereinten Europa in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Daher ist es umso wichtiger, die einzelnen Regionen zu stärken.