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Sonntag, 4. Oktober 2009

Land und Leute in der Landwirtschaft

"Land und Leute" am 10. Oktober in ORF 2

*"Land und Leute-Favorit 2009"- Runde II.
Die Publikumswahl zum "Land und Leute-Favorit 2009" geht weiter.
Diesmal stehen die "Kuh for you Bauern" aus Au im Bregenzerwald und
ein Schnecken-Züchter aus Wien zur Wahl. Bei ersteren kann man Kühe
mieten, beim zweiten Kandidaten stehen Weinbergschnecken im
Mitrtelpunkt.

*Traktor sicher nützen.
Die meisten Unfälle in der Landwirtschaft könnten vermieden werden,
sagen Experten, würden die Sicherheitsvorschriften für
landwirtschaftliche Geräte eingehalten. Das gilt gerade auch für den
Traktor. Denn trotz aller technischen Weiterentwicklungen: Das Maß
aller Dinge bleibt doch der Mensch.

*Murbodner Rind wiederentdeckt.
Sie waren fast ganz aus unserem Landschaftsbild verschwunden, die
semmelblond bis fuchsrot gefärbten Murbodner Rinder. Sie gelten zwar
nach wie vor als "hoch gefährdet", doch nimmt ihre Population weiter
zu. Grund dafür ist die Wiederentdeckung der hervorragenden
Eigenschaften und die besondere Fleischqualität dieses
österreichischen Bergrindes.

*Stress in der Landwirtschaft.
Es gibt kaum eine Berufsgruppe, die nicht stressbelastet wäre. Dass
davon - nun wissenschaftlich nachgewiesen - auch die Landwirtschaft
betroffen ist, entspricht freilich nicht unbedingt dem Bild vom
bäuerlichen Leben. Den Betroffenen werden nun Möglichkeiten
angeboten, den Umgang mit Stress zu erlernen.

*Wein aus Niederösterreich.
Niederösterreich ist mit rund 30.500 Hektar Fläche Österreichs
größtes Qualitätsweinbaugebiet - mit einer großen Bandbreite an
Rebsorten. Unter der Herkunftsbezeichnung Niederösterreich finden
sich frische Weißweine ebenso wie fruchtige Rotweine und sogar
Süßweinspezialitäten.

Mittwoch, 18. März 2009

Waidhofen

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Dienstag, 30. Dezember 2008

Mostviertler Birnmost

Eine der Genussregionen von 2005. Nach Zeiten, in denen der Most völlig aus der Mode geriet, erlebt er heute dank der Innovationsfreude und des Qualitätsbewusstseins der Mostviertler eine Renaissance. Most hat als perfekter Begleiter Eingang in die gehobene Küche gefunden und wird in Degustationen geachtet und klassifiziert.Wie ein riesiger Garten präsentiert sich zur Zeit der Birnbaumblüte Ende April - Anfang Mai jener Teil des niederösterreichischen Mostviertels, in dem sich die Menschen ganz und gar der Verarbeitung der regionaltypischen Mostbirne verschrieben haben. Im größten geschlossenen Obstbaumgebiet Europas wachsen, begünstigt vom milden Klima südlich der Donau, auf einigen hunderttausend Bäumen die edlen Früchte. Durch dieses Land schlängelt sich die 200 km lange Moststraße mit seiner Gastronomie, seinen heurigen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben und Urlaub am Bauernhof- Betrieben, wo es vielerorts auch den Most zu verkosten gibt.
Austria

Mittwoch, 13. August 2008

Radtouren, Wanderwege, Freizeitspaß im Mostviertel



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Donnerstag, 3. April 2008

Wachaubahn muss endlich wieder Betrieb aufnehmen

Völliges Unverständnis herrscht für die Haltung der ÖBB, trotz intensiver Sicherungsarbeiten am Steinbruch Spitz die Wachaubahn nicht wiederzueröffnen und den Fahrbetrieb wieder aufzunehmen, äußert der Kremser SPÖ-Landtagsmandatar Ewald Sacher, Bezirksvorsitzender der SPÖ Krems, massive Kritik an den ÖBB. Zurzeit pendelt die Bahn nur zwischen Krems und Spitz. Der Verkehr darüber hinaus ist eingestellt. "Das Land NÖ hat am Steinbruch in Spitz eine aufwendige Warnanlage finanziert. Warum diese wohl einen Betrieb der Straße und des Radweges sichern soll, nicht aber den Betrieb der parallel verlaufenden Schienenstrecke, muss die ÖBB einmal jemandem erklären", so Sacher. Die Wachau-Strecke - von Krems a.d. Donau bis St. Valentin ist eine wichtige Strecke für den Nahverkehr und den Anschluss der Wachaugemeinden an das überregionale Streckennetz. Ebenso groß ist die Bedeutung für den Tourismus. Der Tourismus ist für die Wachau eine der wichtigsten wirtschaftlichen Grundlagen. Die landschaftliche Schönheit und das reiche historische Erbe der Region stellen dabei das größte Kapital dar. Auch dafür brauchen wir die Bahn.

Samstag, 29. März 2008

Mostviertel: Programm des Viertelfestival NÖ präsentiert

Gewährleistet "kulturelle Nahversorgung"

Niederösterreich sei nicht nur ein Land mit vielfältigen Natur- und Kulturlandschaften, sondern auch ein Beispiel dafür, auf welch unterschiedliche Weise regionales Kunst- und Kulturgeschehen im ländlichen Raum wirken kann, betonte Landesrätin Dr. Petra Bohuslav heute, 26. März, bei der Präsentation des Programms für das Viertelfestival NÖ, das heuer im Mostviertel vom 9. Mai bis 14. September unter dem Motto "Spiel:Räume" stattfindet.

Auf dem Programm stehen 89 Kunst- und Kulturprojekte, deren Bandbreite vom kulinarisch-literarischen Projekt "Gerichte mit Geschichte" über das künstlerische Gen-Forschungsprojekt "Gepardzebras" bis hin zum Gesellschaftsspiel "Du nix ärgern" reicht. Zusätzlich zu den regionalen Teilnehmern steuern auch national und international agierende Künstler Beiträge zum Viertelfestival bei. Unter ihnen sind der Multi-Instrumentalist und bildende Künstler Christian Muthspiel, Schriftsteller Franzobel, DJan electric indigo oder Radikalperformer Didi Bruckmayr. Rund ein Drittel der Projekte sind Jugend- und Schulprojekte.

Für Bohuslav zeigt das Viertelfestival NÖ, dass sich eine regionale Kulturszene auch außerhalb von Metropolen etablieren kann. Menschen, die in ihrem direkten Lebensumfeld künstlerische Aktionen setzen, die sich aktiv mit den eigenen Lebensumständen auseinandersetzen, würden das kulturelle Potenzial im ländlichen Raum bilden. Die Leistungsfähigkeit und kreative Originalität der heimischen Künstler sei die Basis, welche die "kulturelle Nahversorgung" für Hunderttausende Landsleute gewährleiste. Neben dem kulturellen Aspekt verfolge dieses Festival auch eine ganz gezielte regionalpolitische Philosophie, um im gesamten Mostviertel nachhaltige Impulse auszulösen, die Wertschöpfung zu steigern und für eine nachhaltige touristische Belebung zu sorgen, so Bohuslav.
Jeder Euro, den das Land in die Kultur investiere, erziele eine drei- bis vierfache Wertschöpfung. Dazu würden im Kulturbereich bzw. in den vor- und nachgelagerten Bereichen Tausende Arbeitsplätze gesichert.

Montag, 10. März 2008

Traditionelle Mostwallfahrt zur Stiftskirche in Seitenstetten

Neuer Most-Jahrgang wird am 11. März gesegnet

Zum mittlerweile fünften Mal findet am Dienstag, 11. März, die Mostwallfahrt statt. Treffpunkt ist um 17 Uhr bei der kleinen Kirche St. Veit in Seitenstetten, danach folgt ein Fußmarsch über den Dachsbachgraben zur Stiftskirche. Im Stiftshof wird der Einzug von Fanfarenbläsern begleitet. Um 18 Uhr wird ein Gottesdienst mit der Segnung des Most-Jahrgangs gefeiert. Der neue "Baronmost" wird stellvertretend für den gesamten Most des Jahrgangs 2007 gesegnet. Danach laden die "Mostbarone" in den Heurigen der Familie Pfeiffer bei Seitenstetten, zum Verkosten des neuen Mostes. Dabei wird "Mostbaron" Hans Hochholzer für das kommende Jahr als "Primus der Mostbarone" angelobt.

Die "Mostbarone" möchten jedes Jahr eine andere Kirche des Mostviertels zum Bitt- und Dankgottesdienst aufsuchen: Im ersten Jahr stand die Aigen-Kirche in Euratsfeld am Programm, dann die Pfarrkirche in Zeillern, 2006 die barocke Schlosskapelle im Schloss Salaberg bei Haag und letztes Jahr die Stiftskirche in Ardagger.

Donnerstag, 6. März 2008

Die ersten Ostermärkte öffnen ihre Pforten

Vom Belvedereschlössl Stockerau bis zum Festschloss Hof

Mit dem "Frühlingserwachen im Schlössl" im Kulturzentrum Belvedereschlössl in Stockerau öffnet morgen, Donnerstag, 6. März, um 19.30 Uhr bereits der erste Ostermarkt. Bis Sonntag, 9. März, sind dabei - Freitag von 15 bis 18.30 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr - österliches Kunsthandwerk, Keramik- und Handarbeiten, Schmuck u. a. ausgestellt. Dazu gibt es am Samstag, 8. März, ab 15 Uhr eine heitere Lesung mit Klavierbegleitung des Weinviertlers Kleeblatts. Nähere Informationen beim Kulturamt der Stadt Stockerau unter 02266/695 80.

Am Samstag, 8., und Sonntag, 9. März, präsentieren rund 25 AusstellerInnen in der "Alten Hofmühle" in Hollabrunn jeweils von 10 bis 18 Uhr ihre selbst gefertigten kunsthandwerklichen Produkte für das Osterfest. Eine Osterbastelstube für Kinder lädt am Samstag zum österlichen Gestalten mit Farbe und am Sonntag zum Ostereierfilzen; Beginn ist jeweils um 14.30 Uhr. Nähere Informationen beim Hollabrunner Museumsverein unter 02952/4067 und 0664/387 27 80


Unter dem Titel "Frühlingserwachen im Lust-Schloss" lädt Schloss Haindorf bei Langenlois am Samstag, 15., und Sonntag, 16. März, zu einem biedermeierlichen Ostermarkt. Biddie Sallie und Elfenklang sorgen dabei für den entsprechenden musikalischen Rahmen; auch Alfons Noventa und die Studiobühne Schönbrunn treten auf. Abgerundet wird das Programm mit einer Palmweihe, Kutschenfahrten, Märchen, Gedichten und Kinderspielen. Öffnungszeiten: Samstag von 14 bis 19 Uhr, Sonntag von 10 bis 18 Uhr; nähere Informationen unter 02734/2693

Schließlich öffnen sich am Samstag, 15., und Sonntag, 16. März, knapp eine Woche vor dem eigentlichen Saisonbeginn auch die Tore von Schloss Hof für einen Ostermarkt mit zahlreichen Geschenksideen und kulinarischen Köstlichkeiten. Die jüngsten Gäste können ihrer Kreativität in einem Bastelworkshop freien Lauf lassen, auf dem Rücken von Ponys das Terrain erkunden und im Streicheltiergarten Bekanntschaft mit freundlichen Vierbeinern und ihrem Nachwuchs schließen. Öffnungszeiten: jeweils von 10 bis 18 Uhr; nähere Informationen beim Kaiserlichen Festschloss Hof unter 02285/200 00

Mittwoch, 13. Februar 2008

1. Bauabschnitt am Landesklinikum Mostviertel Melk fertiggestellt

Mit der heute, 13. Februar, erfolgten Eröffnung des viergeschossigen Westtraktes ist ein wesentlicher Teil des ersten Abschnitts des Um- und Neubaues des Landesklinikums Mostviertel Melk fertiggestellt. Der neue Westtrakt umfasst zwei Bettenstationen, Ambulanzen, ein Schlaflabor, ein Patientencafe u. a. Die Kosten für die ersten beiden Bauabschnitte betragen 34,3 Millionen Euro, insgesamt investiert das Land Niederösterreich 53,9 Millionen Euro in den Umbau der Ende 2012 abgeschlossen sein soll. Ab 2009 wird die OP-Zone in Angriff genommen, ab 2010 erfolgen der Nord-, Süd- und Osttrakt. Die Bettenzahl in Melk beträgt 176, im Vorjahr gab es 10.179 Aufnahmen. Mehr als 47.000 Belagstagen stehen ebenso viele PatientInnen gegenüber, die ambulant behandelt wurden.
Der von Niederösterreich in Gesundheitsversorgung und -struktur neu eingeschlagene Weg garantiere den letzten technischen Stand überall in Niederösterreich, die besten Voraussetzungen für die Arbeit des Personals, und eine optimale medizinische Versorgung Hand in Hand mit rationalem wirtschaftlichem Arbeiten, meinte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bei der heutigen Eröffnungsfeier.
Insgesamt investiere Niederösterreich rund 1 Milliarde Euro in seine Spitalslandschaft. Dies sei eine große finanzpolitische Herausforderung, das Land könne und wolle sich das aber leisten, betonte Pröll. Niederösterreich erwirtschafte mehr als andere Bundesländer, das könne in sozialpolitische Maßnahmen und in das Gesundheitswesen investiert werden.
Ein besonderes Anliegen sei ihm, so der Landeshauptmann weiter, dass entsprechende soziale Wärme vorhanden sei und sich die PatientInnen auch in persönlich schwierigen Situationen wohl fühlen können. Alle Patientenumfragen machten der exzellenten Arbeit ein großes Kompliment, wofür er sich ausdrücklich bedanken wolle.
Gemäß dem Hand-in-Hand-Prinzip von Land und Gemeinden sei vielen Trägergemeinden eine große finanzielle Last abgenommen worden.

Mittwoch, 2. Januar 2008

Jahresbilanz der Regionalförderung in Niederösterreich

"2007 hat das Land Niederösterreich 68 Projekte im Rahmen der ecoplus Regionalförderung unterstützt. Investitionen von über 72 Millionen Euro wurden dadurch ausgelöst", freut sich Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann über ein erfolgreiches Jahr für Niederösterreichs Regionalförderung. "Regionale Stärken wurden forciert, der Tourismus weiter angekurbelt und neue Arbeitsplätze geschaffen. Im Jahr 2007 wurden rund 1.000 Arbeitsplätze durch Förderprojekte geschaffen bzw. gesichert."
Gefördert werden Projekte, die in den Regionen entstehen, die regionale Ressourcen nutzen, innovativ und qualitätsvoll sind und einen Beitrag zur Entwicklung der Region leisten. Entsprechend den Schwerpunktthemen der niederösterreichischen Wirtschafts- und Regionalpolitik, handelt es sich dabei um thematisch unterschiedlichste Impulsprojekte in den Bereichen Tourismus, Kultur und Technologie.

Top-Projekte des Jahres 2007 sind beispielsweise die Erweiterung der "Whiskyerlebniswelt" in Roggenreith, die Attraktivierung des Römischen Zentrums in Mautern, der Zusammenschluss von 24 Gärten zur "Gartenplattform", die neue Schaugartenanlage der Therme Laa, die Kletterhalle in Weinburg im Pielachtal, die Revitalisierung des Pflanzen-Schatzhauses von Prinz Eugen auf Schloss Hof, der Ausbau des Kameltheaters Kernhof oder der Ausbau der Karl Beck Sportschule Lindabrunn.

Die umfangreichen Verbesserungsmaßnahmen sowohl des Angebotes im Beherbergungsbereich als auch im Infrastrukturbereich sind nicht nur wichtig für den laufenden Betrieb, sondern auch im Hinblick auf die bevorstehende Fußball-EM. Dazu kommen zahlreiche radtouristische Projekte, die Aufschließung von Betriebsgebieten, der Ausbau der Messe Wieselburg sowie die Errichtung eines neuen Technologiezentrums in Wieselburg-Land.
Die Bedeutung der Regionen hat im vereinten Europa in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Daher ist es umso wichtiger, die einzelnen Regionen zu stärken.

Freitag, 21. Dezember 2007

Bio-Christbäume und Öko-Adventkalender

Rund 2,2 Millionen Christbäume schmücken jedes Jahr die österreichischen Wohnungen und Geschäfte. Die Hälfte davon stammt aus Niederösterreich, rund 20 Prozent werden importiert. Während in herkömmlichen Christbaumplantagen mittels Chemie Pilze, Läuse, Milben, Käfer sowie der Graswuchs in Schach gehalten werden, verzichten Betreiber von Bio-Christbaumkulturen auf chemische Dünge- bzw. Spritzmittel und setzen stattdessen Nützlinge und spezielle Schafrassen ein.
Im Infoblatt "Bio-Christbäume" gibt "die umweltberatung" einen Überblick darüber, wo Christbäume erhältlich sind, die nach biologischen Kriterien produziert werden. Allen, die keinen Bio-Christbaumzüchter in der Nähe haben, rät "die umweltberatung" zu Bäumen regionaler Anbieter. Das garantiert Frische beim Kauf und verringert die Umweltbelastungen aus dem Transport

Zudem gibt "die umweltberatung" in einem eigenen "Öko-Adventkalender" Tipps für klimafreundliche und damit ökologische, langlebige, qualitäts- und stilvolle, gesunde und wohltuende Weihnachtsgeschenke. Neben immateriellen oder selbst gemachten Präsenten sind etwa auch Produkte aus biologischem Anbau mit 50 Prozent weniger CO2-Emissionen und rund zwei Drittel weniger Energieeinsatz ein echter Beitrag zum Klimaschutz. Produkte aus dem fairen Welthandel wie Tees, Gewürze, Schokoladen, Schmuck, Lederwaren, Textilien, Hängematten u. a. wiederum bringen für die ProduzentInnen faire Preise und menschenwürdige Arbeitsbedingungen.

Das Infoblatt "Bio-Christbäume" mit Adressen aus Wien, Niederösterreich und Oberösterreich steht kostenlos auf www.umweltberatung.at zur Verfügung, wo auch der "Öko-Adventkalender" mit Tipps für den Klimaschutz und ökologische Weihnachten zu finden ist.

Montag, 22. Oktober 2007

Über 300.000 Besucher der Landesausstellung "Feuer und Erde" geehrt

Im Renaissanceschloss St. Peter in der Au nahm Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag, 21. Oktober, die Ehrung des bereits 350 000. Besuchers der diesjährigen niederösterreichischen Landesausstellung "Feuer & Erde" vor, die seit Ende April an den Standorten St. Peter in der Au und Waidhofen an der Ybbs gezeigt wird.
Bei den geehrten handelte es sich um Martina Vomela und Franz Wögerer aus Amstetten. Beide haben die Ausstellung in St. Peter heute zum bereits zweiten Mal besucht, wobei beim ersten Besuch, der gemeinsam mit der Tochter erfolgte, das Kinderprogramm im Mittelpunkt des Besuches stand.

Die Tatsache, dass wir heute bereits den 350 000. Besucher einer niederösterreichischen Landesausstellung ehren, ist Beweis dafür, dass diese Ausstellung ein Volltreffer war, eine unglaubliche Zugkraft entwickelt hat und absolut ins Rekordbuch der niederösterreichischen Landesausstellungen eingehen wird", betonte Pröll vor Ort und hielt fest, dass er in seiner bisherigen Amtszeit noch keine derartige Ehrung habe vornehmen können. Diese Ausstellung habe zahlreichen Gästen einen Eindruck von der Region vermittelt und in diese große Wertschöpfung ausgelöst. Zudem habe die Ausstellung einen Imagegewinn gebracht, der in Zahlen gar nicht auszudrücken sei, so Pröll.

Von den bisher insgesamt 350 000 BesucherInnen besichtigten ca. 185 000 den Ausstellungsort Waidhofen an der Ybbs und 165 000 den Ausstellungsort St. Peter, wobei rund 91 Prozent der Gäste beide Orte besucht haben. Der Tagesdurchschnitt liegt bei fast 2000 BesucherInnen. Etwa 76 Prozent der bisherigen Gäste haben die Landesaustellung im Rahmen eines Tagesausflugs und etwa 19 Prozent im Rahmen eines mehrtägigen Urlaubs besucht.

Die Zahl der Gruppenführungen beläuft sich bisher auf über 6 000. Die NÖ-Landesausstellung 2007 kann noch bis zum 4. November dieses Jahres an beiden Standorten besichtigt werden.

Nähere Informationen: www.noe-landesausstellung.at

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Freitag, 19. Oktober 2007

Weitere Gütesiegel für zwei Alpenvereinshütten

Schöne Auszeichnung für Wasser- und Energiesparen sowie Abfallvermeidung und -entsorgung

Vorbildlich bewirtschaftete Schutzhütten werden vom Alpenverein mit dem Umweltgütesiegel ausgezeichnet. Heuer sind dafür die Lizumer Hütte und das Otto-Kandler-Haus nominiert.

Das Umweltgütesiegel für Schutzhütten erfordert die Erfüllung strenger Umweltauflagen, die von einer Jury gewissenhaft geprüft werden. Zu diesen Kriterien zählen Energiesparmaßnahmen, der Einsatz umweltfreundlicher Energieträger, wassersparende Maßnahmen, Abfallvermeidung und -entsorgung sowie eine saubere Hüttenumgebung.

Sektionen Hall und St. Pölten

Diese strengen Auflagen wurden heuer von zwei weiteren Hütten erfüllt. Auf der Jahreshauptversammlung des Alpenvereins am Wochenende in Bad Hofgastein erhalten das Umweltgütesiegel die Sektion Hall für die Lizumer Hütte Hütte (2.019 m - Tuxer Alpen/Pächter Josef Partl) und die Sektion St. Pölten für das Otto-Kandler-Haus (1.195 m - Türnitzer Alpen/Pächter Johannes Jansch).

29 ausgezeichnete Hütten seit 1994

Bisher wurde 29 österreichischen Schutzhütten das Umweltgütesiegel verliehen. Das Otto-Kandler-Haus ist die erste niederösterreichische Hütte mit einer solchen Auszeichnung. Die Kriterien sowie die Fakten zu allen Hütten sind in der Broschüre "Hütten mit Umweltgütesiegel" nachzulesen. Sie ist gratis beim Alpenverein erhältlich oder kann unter www.alpenverein.at/portal/Huetten/Standards/Huetten_mit_Umwelt guetesiegel.pdf heruntergeladen werden.

Der Alpenverein ist mit 330.000 Mitgliedern der größte Bergsportverein Österreichs und hinter dem Deutschen Alpenverein der zweitgrößte Alpinverband weltweit:

- 22.000 Mitarbeiter und Funktionäre;
- 1,3 Millionen ehrenamtlichen Arbeitsstunden pro Jahr;
- 16.000 Veranstaltungen österreichweit in 196 Sektionen;
- 241 Schutzhütten, 14.000 Schlafplätze;
- jährlich 1 Million Besucher, größter Beherbergungsbetrieb
Österreich;
- Betreuung von 40.000 km Wanderwegen.

Damit leistet der Alpenverein einen wesentlichen Teil zum Sommer- und Alpintourismus, aus dem die Tourismuswirtschaft immerhin jährlich 1 Mrd. Euro lukriert.

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Neues Nachschlagwerk der Arbeiterkammer - "Meine Region - Mostviertel"

Die Niederösterreichische Arbeiterkammer gibt alljährlich die Broschüren "Meine Region" heraus, in der alle wichtigen wirtschaftspolitischen Informationen zusammengetragen sind.
Erstmals wurden diese Nachschlagewerke um ein Bildungskapitel erweitert.

Die Ausgabe Mostviertel mit detaillierten Tabellen und Analysen für die Bezirke Amstetten, Melk und Scheibbs ist soeben erschienen und steht zum Download unter noe.arbeiterkammer.at bereit.

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Montag, 24. September 2007

Mobilitätspreis für Waidhofen an der Ybbs

Radverkehr auf der Kurzstrecke verdoppeln
Waidhofen an der Ybbs hat mit seinem Nahverkehrsverbund "Stadt und Land, Hand in Hand" den Mobilitätspreis 2007 vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) und dem Land Niederösterreich gewonnen. Bei dem Projekt wurde ein öffentliches Verkehrsnetzwerk entwickelt, City-Bus, Ybbstalbahn und Postbus sind mit einem Ticket benutzbar. Dieses neue Angebot wurde von der Bevölkerung sehr gut angenommen, jeweils rund 35.000 Personen waren im letzten Jahr sowohl mit dem Citybus als auch mit der Ybbstalbahn im Verbund unterwegs. Ergänzend dazu wurde von der Stadt auch das Geh- und Radwegenetz ausgebaut.
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"Wir wollen in Niederösterreich den Radverkehr auf der Kurzstrecke verdoppeln", sagte Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank bei der Überreichung des Mobilitätspreises. Außerdem gehe es darum, dass das Fahrrad miteingeplant werde. Etwa dass Fahrrad-Abstellräume in Wohnhäusern künftig so geplant werden, dass die Räder nicht erst geschultert und über Stiegen getragen werden müssen, um sie im Nahverkehr zu nutzen.

Im Rahmen der Preisverleihung wurde vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) auch eine aktuelle Studie präsentiert, wonach Bau- und Verkehrsflächen in Niederösterreich mittlerweile 1.269 Quadratkilometer verbrauchen. Angesichts dieser Entwicklung verlangen die Experten das Forcieren von Wohnbauten in der Nähe öffentlicher Verkehrsverbindungen oder entsprechender Nahversorger, die nur wenig motorisierten Individualverkehr notwendig machen.

Nähere Informationen: www.radland.at, www.vcoe.at.

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